… dort wo früher der bekannte Handelsherr Kaspar Jodok von Stockalper sowie später Napoleon Bonaparte die Route für ihre Geschäfte nutzten.

 

  • Verkauf als Feriendomizil (Zweitwohnung) möglich
  • Verkauf an Nichtschweizer (Personen mit Wohnsitz im Ausland) nicht möglich

 

Vorzüge der Liegenschaft

  • Wohnen wie vor 300 Jahren
  • Wochenend- und Ferienwohnung in der Natur
  • Ideal für jeder Mann/Frau
  • Umgeben von saftigen Wiesen und dichten Wäldern
  • Wander- und Bikeeldorado
  • Die Nähe zu Italien
  • Natur inmitten atemberaubender Bergwelt
  • Ort der Entschleunigung und Wellness für die Seele
  • Sehr gute Erschliessung durch ÖV
  • Viel Raum, um sich zu verwirklichen

 

Lage und Erreichbarkeit

Simplon-Dorf liegt südlich des bekannten Simplonpasses auf 1’476 m ü. M. umgeben von einer fantastischen Bergwelt. Das Bergdorf ist ganzjährig mit dem Auto auf der gut ausgebauten Nationalstrasse N9 oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Postauto) erreichbar.

Die Maiensäss-Wohnung im Orte genannt «Egga» befindet sich oberhalb des Dorfes Simplon-Dorf bei der Simplon-Passstrasse und doch umgeben von Wiesen und dichten Wäldern. Ungefähr 50 Meter neben dem Haus befindet sich die Postautohaltestelle «Eggen». Restaurants, Hotels, Bäckerei und eine Sennerei befinden sind im sehr intakten Dorf von Simplon-Dorf. Unzählige Wander- und Bikerouten sind vor Ort.

 

Beschrieb der ehemaligen Gerichtsstube beim Simplon-Pass

In der für Simplon-Dorf typischen Bauweise, wurden die hölzernen Blockwände (mehrheitlich Lärche) mit Mauern umgeben. Der Baustil der mit Granitsteinplatten (in den 1990-er Jahren neu eingedeckt) gedeckten Häuser, ist offensichtlich von Italien und seinen Rusticos beeinflusst. Das dreigeschossige Gebäude mit einem sehr soliden Mauerwerk aus dem 17. Jahrhundert befindet sich in einem guten Allgemeinzustand und hat früher als Gerichtsstube des Bezirks Brig gedient. 

Die Böden bestehen mehrheitlich aus Tannenholz.

Selbstverständlich verfügt die Liegenschaft über Trinkwasser und Strom. Auch ist das Haus an die Abwasserleitung der Gemeinde Simplon-Dorf angeschlossen. Gekocht wird in der Küche mittels einem alten Dreiplatten-Holzofen oder einem elektrischen 2-Platten-Kochherd. Geheizt wird das Häuschen mit einem Giltsteinofen in der Stube (aus dem Jahr 1605) sowie einem Giltsteinofen in einem Zimmer.

Kurz- bis mittelfristig fallen keine Investitionen an obwohl gelegentlich die Fenster erneuert werden könnten. Der Strassenverkehr, der neben dem Haus vorbeiführt, ist überhaupt nicht störend. Grundrisspläne aus der Stockwerkeigentumsbegründung können unter "Dokumente" entnommen werden. 

 

Raumaufteilung

Erdgeschoss

  • Waschküche
  • Kuh-Stall (7/8-Anteil)
  • Landkeller (ideal zum Lagern von Käse)

 

1. Etage

  • Vorhof im Miteigentum (Eingänge für obere und untere Wohnung)
  • Balkon
  • Trocken-WC
  • Gerichtsstube; max. ca. 190 cm Raumhöhe)
  • Zimmer
  • Küche
  • Lavabo / Dusche / WC (Schüssel muss noch eingebaut werden)
  • 2 Schlafzimmer

 

  • sehr grosser Raum (geeignet für Atelier, Materialraum, etc.)
  • Ziegenstall-Stall (5/6-Anteil)

 

2. Etage

  • Unterdach

 

Umschwung

  • Eigener Garten (Sonnenplätzchen) auf Parz. Nr. 585 (vgl. Situationsplan)
  • Rasenfläche vor dem Haus (Miteigentum)

 

Verkaufspreis: CHF 119'900.00 für diese Maiensäss-Wohnung mit sehr viel Potenzial

Verfügbarkeit: Sofort oder nach Vereinbarung

 

Allgemeines über Simplon-Dorf

Simpon-Dorf blickt auf eine 700-jährige Geschichte zurück, die von der Passstrasse geprägt wurde. Das kleine Bergdorf bietet ein intaktes Dorfbild und ist ein grosses Bike-, Wander- und Skitourengebiet.

Die engen, gepflasterten Strassen und die intakten, dreigeschossigen Steinhäuser aus dem 17. Jahrhundert prägen den Charakter des Orts. Im Alten Gasthof – zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert in mehreren Etappen erbaut und heute ein Museum – kann Interessantes über die Entwicklung des internationalen Transitverkehrs und seine Einflüsse auf die regionale Geschichte erfahren werden.

Bereits die Römer nutzten den Pass als Nord-Süd-Verbindung und das Dorf weist Spuren aus dieser Zeit auf. Kaspar Jodok von Stockalper baute die Simplon-Passstrasse aus, um seine Handelsgeschäfte abwickeln zu können. Auf der Passhöhe errichtete er das Spittel, welches den mittellosen Passanten Unterkunft und Verpflegung gewährte. Napoleon I. sorgte zwischen 1801 und 1805 mit dem Ausbau der Passstrasse dafür, dass auch die Artillerie passieren konnte. Damit war es möglich, den Postkutschenverkehr aufzunehmen. 1801 begann man mit dem Bau des Hospizes. Vollendet wurde das Werk aber erst 1835 durch die Chorherren des Grossen St. Bernhard, die es heute noch führen (es bietet 130 Gästen Platz).

Daniel Agten

Immobilienvermittler

Daniel Agten